Espressif IDF – die Kommandozeilenwerkzeuge
Der ESP32 auf dem T-FPGA Board ist ein vollwertiger Mikrocontroller – und wie jeder Mikrocontroller braucht er eine Toolchain, um bespielt werden zu können. Das Espressif IoT Development Framework (IDF) ist genau das: eine vollständige Sammlung von Werkzeugen zum Übersetzen, Laden und Debuggen von ESP32-Firmware. Es bildet die Grundlage für alles, was mit dem ESP32 gemacht wird – egal ob über die Kommandozeile oder über eine grafische IDE.
Installation über den EIM-Installer
Espressif stellt für Windows einen eigenen Installationsmanager bereit, den EIM (Espressif IDF Manager). Man lädt ihn direkt von https://dl.espressif.com/dl/eim/ herunter – empfohlen wird die .msi-Version.
Auch hier wird Windows beim ersten Start eine Sicherheitswarnung anzeigen. Einfach bestätigen und fortfahren. Der EIM startet daraufhin den eigentlichen Installationsprozess – dort wählt man die Easy Installation, die alles Notwendige automatisch einrichtet.
Geduld bei der Python-Installation
Die Installation dauert eine Weile – das ist normal und kein Grund zur Sorge. Besonders am Ende, wenn Python eingerichtet wird, bleibt ein Kommandozeilenfenster für längere Zeit offen, ohne dass ein sichtbarer Fortschritt zu erkennen ist. Das Fenster arbeitet trotzdem. Einfach warten, bis der Prozess von selbst abgeschlossen wird.
Treiber installieren
Nach Abschluss der Installation wechselt man ins Dashboard des EIM. Dort lassen sich die notwendigen Treiber für den ESP32 installieren. Wichtig: Dieser Schritt erfordert Administratorrechte. Man startet den EIM also erneut – diesmal mit einem Rechtsklick und „Als Administrator ausführen" – und navigiert dann im Dashboard zur Treiber-Installation.
